* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* mehr
     Black Metal Regeln
     Interviews
     Live-Reviews
     Reviews
     Metal
     Band-Bios
     Hardcore
     Tourdaten

* Links
     Mikas Blog, sehr cool
     Metalheads Against Racism
     With Full Force
     Walls Of Fire
     Schmae
     Wacköön
     Summer Breeze
     Powermetal
     Machine Head
     Path Of Golconda
     Hatebreed
     Heaven Shall Burn
     Laut.de






Okay, hier wären wir dann bei den Interivews! Hier sind die meisten Interviews aufgelistet, die ich bis jetzt führen durfte. Sehr geile Bands wie 36 Crazyfists, Heaven Shall Burn, Arch Enemy. Viel Spaß damit

HEAVEN SHALL BURN

2004-In dem Jahr haben Heaven Shall Burn mit "Antigone" ein Album herausgebracht, das der nationalen und internationalen Metalcorekonkurrenz zeigte, wie Metalcore auf höchstem Niveau zu klingen hat. Im August dieses Jahres hat das Warten endlich ein Ende. Mit "Deaf To Our Prayers" kommt ein hammerhartes Album, das eine Band zeigt, die sich laut Gitarrist Maik auf keinen Fall limitieren oder wiederholen will

Hi Maik, als erstes möchte ich zu diesem grandiosen Album gratulieren. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nach „Antigone“ etwas anderes erwartet hätte.

(lacht) Was hättest du denn erwartet?

Als ich gelesen habe, dass Alex jetzt euer neuer Gitarrist ist, war ich mir ziemlich sicher, dass er, wie schon auf Antigone, in einigen Songs singen würde. Wieso habt ihr euch dagegen entschieden?

Ja, da haben wir uns etwas zurückgepfiffen. (lacht) Und da sind auch nicht unbedingt die passenden Parts drauf für Clean Vocals

Für mich ist DTOP im Grundtempo um einiges schneller und vor allem gibt es hier noch mehr direkt auf die Fresse als auf Antigone, wobei es dort schon krass war.Wo siehst du persönlich die größten Unterschiede zwischen den beiden Alben?

Ich denke, man hört „Deaf To Our Prayers“ an, dass sie wesentlich spontaner entstanden ist als „Antigone“. Da saßen wir zwar auch im Proberaum und haben die Songs geschrieben, das war also auch kein Reißbrettalbum, aber auf „Antigone“ haben wir mehr ausprobiert, während wir jetzt auf diesem Album recht gut aussortieren konnten, was von den Experimenten auf „Antigone“ eher überflüssig war. Zum Beispiel mit den Clean-Vocals sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das im Endeffekt niemand gebraucht hat.Die Songs waren auch ohne die gut genug. Und wir sind auch niemand der diese „Heldenmelodien“ schreiben kann. Ich denke einfach, dass die Platte mehr durchrollt und auch aggressiver ist als Antigone. Wir haben deshalb auch ganz bewusst die härteren Songs an den Anfang gestellt um gleich von Anfang an nen Unterschied zur „Antigone“ klar zu machen. Die Leute waren auch sehr begeistert von diesen Klassikintros. Aber wir wollen uns einfach nicht wiederholen und die Leute etwas überraschen und haben deswegen eben gleich mit dem Hammer draufgehauen.

Wieso habt ihr euch diesmal für Jacob Hansen für den Mix entschieden?

Wie schon gesagt, wir wollen uns eben nicht wiederholen. Wir haben ja die Split mit Caliban auch von Tue Madsen mixen lassen. Da konnten wir dann Sachen, die uns beim Mix von „Antigone“ nicht so gefallen haben, ändern. Aber diesmal haben wir uns eben für Jakob Hansen entschieden, haben ihn einen Probemix machen lassen und waren wirklich begeistert vom Ergebnis. Er hat das sehr brutal gemacht, vor allem die Gitarren stehen jetzt etwas mehr im Vordergrund. Wenn uns das Ergebnis nicht gefallen hätte, hätten wir das noch mal von Tue mixen lassen, aber das was Jakob da gemacht hat, hat uns eben doch ziemlich weggeblasen.Uns gefällts.

Es hat euch auf keinen Fall geschadet.

Genau das denke ich auch. Es ist auch schön, jemanden zu haben, der ganz neu an unser Material rangeht.

Was ich sehr an euch schätze, ist dass ihr zwar viele Melodien habt, die aber nicht so vordergründig sind wie bei sehr vielen anderen Metalcorebands. Wie wichtig sind euch persönlich die Melodien in eurem Sound?

Die sind schon sehr wichtig. Ich selbst höre auch sehr gerne melodischen Metal, nur darf das eben nicht zu „Bubblegum Metal“ verkommen.Es ist ziemlich schwer da das richtige Maß zu finden und deshalb ist es auch gut jemanden wie Jakob Hansen zu haben, der einen da etwas zurückpfeift. Wenn man selbst die Riffs schreibt ist man natürlich von der einen oder anderen Melodie besonders begeistert und ist ganz stolz dass man da so eine super Harmonie gefunden hat und will es dann vielleicht auch etwas übertreiben und das dann eben zu sehr in den Vordergrund stellen. Also ist es gut, wenn da ein neutraler Hörer dabei ist, der dann genau auf der Schiene fährt, dass weniger oft etwas mehr ist. Ich denke dadurch dass die Melodien nicht ganz so vordergründig sind und man vielleicht auch erst beim zweiten Hören merkt, dass sie sich im Kopf festgefressen haben gibt es da viel länger was zu entdecken.

Du hast vorhin angesprochen, dass „Deaf To Our Prayers“ viel spontaner entstanden ist als „Antigone“. Ist das also der Grund, warum sie um einiges schneller und auch wütender ist?

Ja, das kann schon sein. Wir haben diesmal auch das erste Mal Tracks mit Clicks eingespielt, aber nur zur Orientierung. Wir achten immer darauf, sehr organisch zu spielen als ob der Song live gespielt wird, weißt du? Wir wollten eben verhindern, dass alles irgendwie statisch klingt, vielleicht klingt die neue Scheibe deswegen so wütend. Wir haben auch ganz bewusst unseren Drummer ein bisschen gekitzelt, dass er schneller spielen darf (lacht).

Wenn ich behaupten würde, dass „Of No Avail“ deutliche Ähnlichkeiten vor allem von der Stimmung her mit „Numbing The Pain“ aufweist, wäre das in eurem Sinne?

Also es ist auf jeden Fall der Song, der „Numbing The Pain“ am ähnlichsten ist. Da stimm ich dir absolut zu. Da hatte ich sogar die Idee, da vielleicht mal eine Version mit nur Clean Vocals zu machen, aber das hätte nicht auf die Platte gepasst. Aber von der Stimmung und vom Riffing her stimmt das auf jeden Fall. Das ist auch einer der ersten Songs, die für das neue Album fertig waren, während „Numbing The Pain“ einer der letzten für „Antigone“ war. Vielleicht liegt darin eine Art Verwandtschaft. Wenn man dasitzt und zwei Songs nacheinander schreibt, sind die sich sicherlich am ähnlichsten.

Lass uns etwas über die Texte reden,da bei der Promo ja keine dabei waren Als erstes ist mir der Titel des Openers aufgefallen, „Counterweight“. Wozu seid ihr das Gegengewicht?

„Counterweight“ handelt von diesen ganzen missionarischen Bewegungen, die sich da heute breitmachen. Vor allem diese „Jesus Revolution Army“ die aus Skandinavien, den USA und was weiß ich wo hier rüber schwappt. Hast du davon schonmal was gehört?

Nein, hab ich nicht. Was ist das?

Das sind junge, wahnsinnig gut aussehende Jungs und Mädels die mit HipHop oder alternativer Musik auf großen Plätzen oder Festivals Jugendliche für sich begeistern wollen und mit denen eine gute Zeit haben wollen, aber in Wirklichkeit stinkkonservative Werte vertreten. Protestantisch im amerikanischen Sinne. Die sind eben in Norwegen und Schweden sehr stark vertreten und versuchen auch immer mehr in Kontinentaleuropa Fuß zu fassen und dagegen sehen wir uns als Counterweight, als Gegengewicht.

Im Kontext mit den anderen Liedtiteln hat mich ein Titel wie mybestfriends.com doch etwas verwundert. Was kannst du mir zu diesem Song sagen?

Naja, da mach ich mich etwas über diese MySpace-Generation lustig. Da gibt es auch in der Band einen Graben. Manche von uns finden das sehr cool und sind da auch gut unterwegs, während andere das mit einem Augenzwinkern sehen auch wenn der Anlass zu dem Text eher nachdenklicher ist. Es geht um jemanden der seine Identität verliert und sich eine Art „Instant-Identität“ im Internet aufbaut. Früher war man entweder ein Loser oder cool, da waren die Rollen klar verteilt. Aber heute kann man sich an den PC setzen und dann sein, wer man will. Das hört sich im ersten Moment positiv an, aber wenn man dann anfängt, Dinge im echten Leben zu verpassen, sehe ich das nicht mehr als positiv.

Und dann gibt es da noch „The Greatest Gift Of God“. Was ist das, wenns nach euch geht?

Der Grundgedanke ist dass gerade Leute die sehr gläubig sind, die Schöpfung mit Füßen treten. Wenn man sich ansieht wie erzkonservative, christliche amerikanische Politiker Klimaprotokolle nicht ratifizieren und so den Umweltschutz immer weiter behindern grenzt das für mich schon fast an Schizophrenie. Wenn ich so ein großer Fan Gottes bin muss ich doch auch seine Schöpfung bewahren. Ich fühle mich der Schöpfung an einem Wasserfall in Island tausendmal näher als in einer Kirche aus Stein und Beton

Mir kommt es auch so vor, als hätten sich eure Texte etwas verändert. Die Thematik ist, gott sei dank, noch die selbe, aber ihr wendet euch öfter direkt gegen bestimmte Dinge. Auf Antigone war es eher so, als hättet ihr quasi Geschichten erzählt, in die ihr hier direkt eingreift. Songtitel wie Biogenesis (Undo Creation) oder „Profane Believers“ sprechen da eine deutliche Sprache. Zitat aus „Profane Believers“: „We Break The Walls Of Your Cathedral“. Oder hab ich mich da verhört?

Das hast du schon richtig mitbekommen. Auf „Antigone“ waren ja auch zwei biographische Texte drauf mit „The Weapon They Fear“ und „Tree Of Freedom“. Das waren eben zwei einzelne Geschichten über bestimmte Personen. Aber diesmal ist es schon direkter angesprochen, das stimmt. „Profane Believers“ geht in die gleiche Richtung wie „Greatest Gift Of God“. Ich glaube die Stelle die du meinst heißt „And at the Walls of Your Cathedral poor sinners starve to death“.Da geht es eben auch darum, dass heutzutage Religion sehr viel Selbstzweck ist und eher eine Business-strategische Marketingmaßnahme ist als etwas, das aus den Menschen selbst herauskommt und eher eine Art kommerzieller Aberglaube ist.

In welchem Zusammenhang steht für dich persönlich das Artwork mit dem Titel? Das Artwork soll eine Art Unerreichbarkeit und Sterilität symbolisieren. Du siehst ja diese großen, dunklen Gebäude ohne Fenster und Eingang, du weißt nicht wie du reinkommen sollst. Man fühlt sich dazwischen verloren.

Wie ich gehört habe, ich konnte leider selbst nicht hin, müsst ihr auf dem Full Force ja tierisch abgeräumt haben. Es ist sogar die Rede davon, dass ihr die größte Wall Of Death der Festivalgeschichte verbuchen konntet.

(lacht) Ich weiß nicht ob es die größte der Festivalgeschichte war. Ich weiß zwar, dass Sick Of It All da in den letzten Jahren auch immer richtig große Walls am Start hatten. Auf jeden Fall hat das alles einen Riesenspaß gemacht, die Leute haben aufeinander aufgepasst und niemand wurde verletzt. Das With Full Force hat für uns auch eine große Bedeutung. Auch wenn wir nicht dort spielen, sind wir als Besucher dort. Wir haben das Full Force wachsen sehen und waren seit Anfang an beinahe jedes Jahr dort. Egal ob wir dort gespielt haben oder als Besucher.

Ich hoffe, auf dem Summerbreeze wird das ähnlich. Ich bin ein Riesenfan von euch seit Whatever It May Take, hatte aber noch nie die Gelegenheit euch live zu sehen.

Ja, auf dem Summerbreeze haben wir ich glaube vor drei Jahren schon mal gespielt. Das war auch ein Riesenspaß. Das wird bestimmt wieder ein Highlight des Sommers.

Ist Marcus so schüchtern, oder woran liegt es, dass es nirgendwo Interviews mit ihm zu finden gibt? Er als Shouter ist doch eine Identifikationsfigur für viele.

Ja, das stimmt. Marcus ist an sich schon ziemlich schüchtern. Aber ich glaube sonst würde das auch alles nicht in dem Maß funktionieren. Wenn er im richtigen Leben auch so draufwäre wie auf der Bühne, würde das nicht lange funktionieren. Also ist es wohl besser so, dass er im Alltag eher schüchtern ist und dafür dann auf der Bühne richtig fett aufdreht.

Zum Schluss würde ich gern etwas Brainstorming mit dir machen. Sag einfach, was dir spontan zu diesen Begriffen einfällt.

Hardcore

Hardcore ist mehr als nur Musik. Hardcore ist eine Lebenseinstellung und eine Szene an die ich viele gute Erinnerungen habe und die hoffentlich weiterwachsen wird.

Bolt Thrower

Seit jeher unsere Leiblingsband mit einer super Attitüde. Die haben sich trotz richtig viel Erfolg eine Fannähe bewahrt, das ist unglaublich. Wenn wir nur ein bisschen so sein können wie die, dann ist das doch schon was wert.

Violent Dancing

Ist okay, solange sich nur die auf die Fresse hauen, die das auch wollen. Es darf nicht soweit kommen, dass man irgendwo vor der Bühne nicht mehr stehen kann, weil man Angst haben muss, aufs Maul zu kriegen.

Göteborg

Eine wunderschöne Stadt, aber auch Heimat richtig vieler verdammt guter Bands, allen voran At The Gates.

Straight Edge

Das ist eine sehr persönliche Sache, die jeder mit sich selbst ausmachen muss. Ich beurteile Leute nicht danach, ob sie SE sind oder nicht. Ich kenne Arschlöcher, die Straight Edge sind und ich kenne coole Leute, die trinken.

Ziele

Naja, an Zielen haben wir alles erreicht, was wir uns jemals vorgestellt haben und noch mehr. Dann danke ich dir für das Interview Ich danke dir und wir sehen uns auf dem Summerbreeze

ARCH ENEMY

Über die klasse, erste Arch Enemy DVD "Live Apocalypse", Equipment-Freaks und Tourpläne unterhielt ich mich mit einem gut gelaunten Michael Amott.

Hi Mike Zuerst möchte ich euch zu dieser großartigen DVD gratulieren. Das ist euch super gelungen.

Danke, das ist cool von dir. Wir haben auch viel Arbeit in die DVD gesteckt und sind sehr stolz auf das Resultat und freuen uns sehr, wenn sie den Leuten gefällt.

Warum habt ihr euch dafür entschieden, gerade diese Show in London für eine DVD aufzunehmen? Sie wurde ja vor der Veröffentlichung von „Doomsday Machine“ gespielt. Warum habt ihr nicht mehr Material von der Show in Manchester verwendet? Das scheint auch eine Klasseshow gewesen zu sein.

Ja, Manchester war auch eine coole Show, das stimmt. Aber für die London Show im Dezember 2004 haben wir einiges an Geld ausgegeben. Wir hatten zehn Kameras und der Sound wurde von Andy Sneap gemacht. Also war das schon ein relativ großes Projekt. It turned out very, very cool, you knowEigentlich hätten wir sofort im Januar und Februar an der DVD arbeiten sollen, aber stattdessen haben wir „Doomsday Machine“ aufgenommen. Das war auch viel Arbeit. Direkt nach den Aufnahmen gingen wir auf Tour. Wir spielten auf dem Ozzfest, Auf der Europatour im Herbst und Winter entschieden wir uns dann in Manchester noch etwas mehr Material aufzunehmen um auch etwas von „Doomsday Machine“ auf der DVD zu haben und die Show in London damals war einfach zu gut um vergessen zu werden.

Auf jeden Fall, ja. Also ist die Show in London noch mit Chris gespielt worden? Ja, das war sogar seine letzte Live-Performance mit Arch Enemy. Wie geht es ihm?

Ich glaube, ihm geht es recht gut im Moment. Er macht keine Musik zur Zeit. Ich denke, nach dem Sommer wird er zurück auf die Universität gehen

Das einzige was mich etwas gestört hat, war der hektische Schnitt. Die richtig guten Sequenzen sind meistens zu kurz. Manchmal denkt man, dass man den Cutter an seinem nervösen Tag erwischt.

(lacht) Wie gesagt, wir haben mit zehn Kameras aufgenommen und hatten dadurch soviel Material. Wir haben versucht, soviel wie möglich davon zu verwenden. Wir hatten mit dieser DVD eben sehr viele Möglichkeiten. Und wem es zu hektisch ist, der hat ja noch die Songs mit Multi-Angle wo man sich auf die einzlenen Mitglieder der Band konzentrieren kann. Wir haben aber auch schon viel positives Feedback für den Schnitt bekommen. Viele Leute mögen das.

Du hast recht, wenn du sagst, dass diese DVD besser ist als etliche andere Metal-DVDs. Vor allem die Kamera-Arbeit ist klasse. Diese Schwarz/Weiß-Einstellungen und dann das mit dem Split-Screen. Sehr cool, eine sehr unterhaltsame DVD.

Ja, wir dachten, da müsste was passieren. Oft werden Live-Mitschnitte etwas langweilig.

Sharlee erzählt in einem Interview, wie schwer es ist, über die Runden zu kommen, wenn ihr nicht auf Tour seid. Ist das wahr, oder ist Sharlee nur sehr sarkastisch?

(lacht) Sagen wir so, es ist schon ein Teil Wahrheit dabei, aber auch sehr viel Sarkasmus.

Aber ihr könnt schon von der Musik leben, oder?

Ja.

Seht ihr Großbritannien als euren größten Markt oder warum habt ihr euch entschieden, die DVD dort aufzunehmen

Das haben uns schon viele Leute gefragt. Tatsache ist dass Großbritannien der zurzeit am schnellsten wachsende Markt für Metal ist. Das ist schon etwas merkwürdig, weil der Metal dort für ein paar Jahre tot war. Es ist ein sehr großer Markt und wir haben dort meistens großartige Shows. Außerdem leben viele Leute mit denen wir arbeiten wie Andy Sneap oder die Crew die diese DVD aufgenommen hat in Großbritannien. Es hat also nichts damit zu tun, dass wir Großbritannien mehr mögen als andere Länder. Es war einfach praktisch und wir wußten, dass das Ergebnis großartig sein würde.

Was auch eine sehr coole Idee war, ist der „Gear Talk“, wo ihr über euer Equipment redet. Wessen Idee war das. Sowas habe ich bis jetzt noch auf keiner DVD gesehen? Ja, das war meine Idee. Ich dachte dass das eine coole Idee wäre. Ich bin Metalfan, aber auch Musiker und vernarrt in Equipment. Wenn ich ein Konzert von einer meiner Lieblingsbands sehe, will ich unbedingt wissen, welches Equipment sie benützen. Ich hielt das für ein cooles Feature, weil es etwas ist, was ich bei anderen Bands schon häufig vermisst habe.

Habt ihr schon Songs für ein neues Album geschrieben? Wann können wir mit neuem Material rechnen?

Das nächste Album? Ja, wir waren sehr produktiv und haben schon 7 oder 8 Songs geschrieben. Wir schreiben auch auf Tour, nehmen ein paar Sachen auf. Unser Drummer arbeitet viel mit Pro-Tools. Wir nehmen überall auf der Welt Sachen auf. Wir haben einige klasse Sachen aufgenommen und sind momentan sehr enthusiastisch.Wir werden nächstes Jahr relativ früh ins Studio gehen.

Du sagst ja auf der DVD, dass die Zusammenarbeit mit Fredrik etwas sehr frisches ist. Denkst du, dass man das auf dem neuen Album hören kann?

Schwer zu sagen, es gibt viele Dinge, die im Moment bei Arch Enemy passieren. Fredrik bringt einige klasse Riffs mit ein, aber wir haben ja auch noch Daniel, unseren Drummer. Er ist auch ein ziemlich guter Gitarrist. Er schreibt auch einiges an Musik. Wir schreiben aber auch einiges zusammen. Ich denke, dass viele Leute vom neuen Album etwas überrascht sein werden, denn es ist etwas anders als die letzten Alben.

Habt ihr nach der Festivalsaison irgendwelche Tourneen in Europa geplant? Ja, nach den Festivals wie Wacken haben wir ein paar Wochen Pause und dann geht´s im September nach Amerika und nach Japan, vielleicht auch Korea oder Taiwan. Und danach im November, Dezember werden wir in Europa touren. Be There!




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung