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Okay, here we go. Hier sind erstmal n paar von meinen Live-Reviews, wird noch aufgestockt

HELL ON EARTH 06 Im September rollte die 2. Hell On Earth Tour durch Deutschland und machte, glücklicherweise auch in München halt. Am 28.09. war es dann endlich soweit, die wohl beste deutsche Metalcorecombo, die übermächtigen Heaven Shall Burn, machte sich mit prominentem Gefolge (Killerbands wie God Forbid, Maroon oder Cataract) bereit, die Hölle auf Erden loszutreten.

A Perfect Murder sollten für mich der Opener des Abends werden und machten ihre Rolle eigentlich ganz ordentlich. Der Sound war okay, die Band gut drauf, nur das Publikum wollte nicht so wirklich. Das hielt A Perfect Murder aber nicht davon ab, eine durchaus solide Vorstellung abzuliefern.

Bei Cataract war dann vor der Bühne schon deutlich mehr los. Aber der moshlastige Sound der Schweizer Thrasher ließ auch nichts anderes zu erwarten. Mit nem richtig fetten Sound legten die Jungs um Frontkoloss Ferdi los wie von der Wildsau verfolgt. Eine moshige Thrashgranate jagte die nächste und so ging die Windmühlenparty im Moshpit munter ab. Sehr fetter Auftritt, die Jungs sollten längst kein Geheimtipp mehr sein.

Dann kamen endlich Maroon. Unter frenetischem Jubel betraten die 5 Edger die Bühne und die Destruction-Party ging munter weiter. Mittlerweile waren auch einige mehr "Show-Coreler" am Start, wie sie ein Bekannter recht treffend beschrieb. Die Jungs waren mehr darauf bedacht, durch irgendwelche obskuren Figuren auf sich aufmerksam zu machen als ordentlich zu moshen. Spätestens als sich so n Kollege das Kopftuch wie ein Bankräuber vor die Murmel hängte, wurde es etwas albern. Aber jeder ist doch irgendwo n Freak.

Und dann endlich die Band die ich nach HSB am meisten erwartet habe, God Forbid! "IV: Constitution Of Treason" ist eine dermaßen geile Scheibe, dass ich es kaum noch erwarten konnte, die Songs live zu hören. Und soviel vorweg, ich wurde nicht enttäuscht. Nur der Gesangssound war deutlich zu leise abgemischt. Aber das hielt Byron natürlich nicht davon ab, bei seiner Performance ordetlich Feuer zu geben. Die größten Killer haben sie sich für den Schluss aufgehoben, die beiden Göttertracks von "IV": "To The Fallen Hero" und "End Of The World". Absolut geile Show. Souverän abgeräumt, Jungs! Aber die Headliner wären nicht Heaven Shall Burn, wenn sie das nicht alles in den Schatten stellen würden.

Eingeleitet wurde das Moshfest vom Opener der aktuellen Scheibe, "Couterweight". Was da abging, war nur noch krass. Jeder, ob Metaller oder Hardcoreler ging ab, dass es eine wahre Freude war. Was für ein Fest. Zu "Voice of the Voiceless" brachten sie es zustande, dass komplette Backstage für die Wall Of Death zu teilen. Doch nach "The Weapon They Fear" war leider Schluss für mich, weil die Züge leider nicht auf müde Metaller warten. Alles in allem ein selten geiler Abend, an dem jede Band für sich überzeugen konnte. Hat sich auf jeden Fall gelohnt

NECKBREAKERS BALL 06 Die Neckbreakers Ball Tour mit den schwedischen Legenden Amorphis, Soilwork und Hypocrisy rief,und etwa 450 kamen und wurden Zeuge eines Hammerkonzertes.

Die Opener Orphaned Land und Ensiferum fielen leider der Nahrungsaufnahme bzw.Problemen mit der Gästeliste zum Opfer. Aber ich hab gehört,dass Ensiferum ganz gut abgeräumt haben müssen.

Scar Symmetry mussten leider vor dem kleinsten Publikum des Abends spielen, nur etwa 250 Metalheads hatten erst den Weg ins Metropolis gefunden. Doch was richtige Metaller sind, die lassen sich von sowas nicht bremsen und so startete das Schwedische All-Star-Projekt (der Sänger ist zum Beispiel hauptberuflicher Gitarrist bei Torchbearer) mit deutlicher Spielfreude in ihr Set.Und als ob die kleine Crowd nicht schon traurig genug gewesen wäre, hatten Scar Symmetry auch noch mit nem sehr bescheidenen Sound zu kämpfen. Der Bass war dermaßen übersteuert, dass man vor lauter Wummern kaum den Gesang, geschweige denn die Gitarren hören konnte. Schade,aber das Stageacting ( vor allem der Basser ist ein Poser vor dem Gehörnten) machte die Band doch zeimlich sympathisch.

Die nun aufspielenden One Man Army & The Undead Quartet (was fürn Name) hatte ich noch als Support von Children Of Bodom imGedächtnis, wo sie mich nicht wirklich überzeugen konnten. Deshalb waren meine Erwartungen auch sehr gering. Aber Junge Junge,die One Man Army brachte vom ersten Song an richtig Stimmung in den Laden und in der nun schon etwas besser gefüllten Hallebrachten sie auch eine ansehnliche Anzahl von Matten zum Kreisen.Klasse Auftritt.

Auf Amorphis war ich sehr gespannt, ist doch "Tales From The Thousand Lakes" ein absoluter Klassiker des skandinavischen Metal. Und, was soll ich sagen, sie haben mich nicht enttäuscht. Nur war auch diesmal leider der Bass zu laut abgemischt und die für Amorphis beinahe existentiellen Keybords waren leider nur zu erahnen.Aber abgesehen davon lieferten Amorphis eine Super Show, die nicht nur mich zu überzeugen wusste.

Und nun kam die Band auf die ich mich am meisten gefreut hatte, die mächtigen Soilwork!!! Sie sind auf Platte schon Super, aber live packen sie absolut den Hammer aus. Was für ein Brett!!!! Schon der Opener "Follow The Hollow" wurde richtig schön abgefeiert, aber als dann die ersten Töne von "One with the Flies" durchs Metropolis schallten, kam ein richtig fetter Pit in Wallung, der für den Rest des Gigs auch nicht mehr wirklich zur Ruhe kam. Speed und seine Mannen waren glänzend aufgelegt,besonders Speed putschte die Crowd unermüdlich an, was ihm auch verdammt gut gelang. Hammergig!!!!!!!!

Hätte ich direkt nach Soilwork noch jede Wette angenommen, dass Hypocrisy dies niemals würden toppen können, haben mich Peter Tägtren und seine Mitstreiter absolut vom Gegenteil überzeugt. Sie kamen, sahen ..... und bliesen uns total um. Man hätte ihnen im Laufe dieses Wahnsinnsgigs niemals angemerkt, dass sie seit 12 Tagen ununterbrochen spielten. Absolutes Highlight war neben "Roswell 47" in der Zugabe mein absoluter Hypo-Fave "Eraser". Bei diesem Lied war der wahrscheinlich gröte Pit des ganzen Tages im Gange. Wahnsinn.

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Neckbreakers Ball, abgesehen von einigen kleinen Soundproblemen eine absolute Hammertour ist, bei der das ganze Billing super aufeinander abgestimmt ist. Klasse

SOUNDS OF THE UNDERGROUND 06 m Mai rollte eine der besten Hard-/Metalcoretourneen seit langem durch die deutschen Landen und machte am 20.05. auch in München halt. Mit Bands wie Chimaira, Madball, Unearth und Terror war das definitiv eine Pflichtveranstaltung für jeden Hardcoreler und auch jeden Metalcore-Fan. Entsprechend war auch das Publikum gemischt, doch die richtig großen Unterschiede ziwschen den einzelnen Szenegängern wurden erst im Moshpit deutlich. Doch dazu mehr. Der Opener Manntis bot dem noch recht spärlichem Publikum eine durhcaus solide Show mit vernünftigem SOund, die jedoch absolute keine Bewegung im Publikum hervorrief. Aber Manntis passten sehr gut ins Billing. A Life Once Lost hörte ich nur hinter der Bühne, da ich zu dem Zeitpunkt ein Interview mit Unearth-Gitarrist Ken Susi machte. Aber das was ich hörte, deckt sich zeimlich mit meinem Eindruck von Manntis.

Auf Terror war ich besonders gespannt, ist doch "One With The Underdogs" ein absoluter Brecher und ein Musterstück in Sachen Hardcore. Und hier traten nun die massiven Unterschiede zwischen Hardcorelern und Metallenr zu Tage.

So einen Pit wie bei Terror habe ich noch nie erlebt. Das war eine einzige riesige Schlägerei. Moshen ist eine Sache, aber das, was da im Publikum abging, war einfach nur noch krank. Egal ob Leute von den Schultern der anderen runtergeprügelt haben oder wie die Wahnsinnigen aufeinander eindroschen. Vielleicht kenne ich mich auch in der Hardcoreszene zu wenig aus, um das nachvollziehen zu können, aber für mich war das absolut übertrieben und stumpfsinnig.Aber musikalisch und auch showtechnisch waren Terror und Songs wie "Overcome" oder "Spit My Rage" über jeden Zweifel erhaben und die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Klasse Show Zum Glück setzte sich dieser Eindruck bei Unearth fort.

Anscheinend sind die Jungs aus Boston den Old-School-Corelern zu melodiös, aber die Publikumsreaktionen auf Unearth waren um einiges zivilisierter, obwohl der Pit in etwa genauso groß war wie bei Terror. Sänger Trevor hat jetzt nen richtigen Bart und nicht nur optisch waren Unearth ein krasser Gegensatz zu Madball oder Terror. DIe Jungs feuerten ihre Granaten wie "Great Dividers" oder " Black Hearts Now Reign" ins Publikum und vor allem Gitarrist Ken Susi war glänzend aufgelget und bot eine klasse Show. Super, kommt bald wieder!

Und nun endlich......die legendären Madball aus NY.

Die Mannen um Freddy Cricien boten eine Hardcore Show wie aus dem Lehrbuch und konnten aber merkwürdigerweise nicht die gleichen Reaktionen verbuchen wie Terror. Wie es sich für Kerle gehört, die den NYHC mitgeprägt haben, ließen sich Madball davon nicht beeinflussen und feuerten Kracher nach Kracher in die tobende Meute und vor allem Freddys Ansagen über Unity und Respekt kamen gkaubwürdig und ernst gemeint rüber. Nach viel zu kurzen 50 Minuten war das Spektakel aber leider auch schon wieder vorbei. Der Headliner dieser Tour, Chimaira, hatte nun das Pech vor deutlich leererer Halle zu spielen, was auch ein Grund für die schlechte Laune von Mark Hunter gewesen sein könnte.

Aber der erste Hammer trat schon bei der Songauswahl auf. Sie fingen tatsächlich mit "Implements Of Destruction" an, dem fetten Instrumental der "Impossibility...". Als Marc nach dem Lied von einem Bierbecher getroffen hatte, drohte er schon mit dem Ende des Konzerte, wenn der Kerl, der das war, sich nicht zeigen sollte ("Come Up Here And Be A Fuckin´ Man"). So wie es aussah, wurde der arme Tropf tatsächlich rausgeschmissen!

Okay, schlehcte Laune schön und gut, aber man kann´s auch übertreiben! Doch das alles verblasste in Sekundenbruchteilen als der nächste Song aus der Anlange krachte. Fuckin´ POWER TRIP!! Das Publikum ging total steil und rastete absolut aus, was sich bei Brechern wie "Salvation", "Pure Hatred" oder "Dehumanizing Process" nicht großartig ändern sollte.

Für extrem große Verwirrung sorgte Marc´s Ansage nach gerade mal 50 Minuten, das mder folgende Song ihr letzter sein würde. Mit "Lazarus" wählten sie zwar den perfekten Rausschmeißer, aber trotzdem sind 50 Minuten Headlinerspielzeit ein schlechter Witz. Fazit: Ein richtig fettes Konzert, das nur vom Moshverhalten der Hardcorefraktion und der viel zu kurzen Spielzeit von Chimaira getrübt wurde.




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