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So Leutz, hier gibts n paar Reviews die meinereiner im Auftrag von wallsoffire.de verzapft hat. Wallsoffire.de ist übrigens insgesamt ne sehr coole Site über Metal. Checkt des mal So hier sind dann meine geistigen Ergüsse zu finden. Viel Spaß damit

AMON AMARTH-WITH ODEN ON OUR SIDE

Hell Yeah! Sie habens geschafft! Sie habens wirklich gepackt! Unglaublich! Amon Amarth haben mit „With Oden On Our Side“ wirklich das geschafft, was in meinen Augen absolut unmöglich schien, nämlich die Götterscheibe „Versus The World“ zu toppen und das für ihre Verhältnisse eher schwächere „Fate Of Norns“ vergessen zu machen. Jeder der 8 Songs entwickelt eine ganz eigene Atmosphäre, ist brutal heavy aber dennoch melodiös und erhaben, eben genau das, was „Versus The World“ oder „Once Sent From The Golden Hall“ zu unsterblichen Klassikern machte.

Ähnlich wie das mächtige „Death In Fire“ bricht auch „Valhall Awaits Me“ nach vorne. Zwar nicht ganz so atmosphärisch wie die Überhymne der Wikinger, lässt aber hoffen. Das schon zuvor bekannte „Runes To My Memory“ glänzt mit einem genialen Refrain und wird durch seine Eingängigkeit zum Ohrwurm. Da geht „Asator“ schon deutlich härter zu Werke und erinnert an grandiose Brecher wie „Bloodshed“. Schnelle Nummern wie diese hier waren es,die „Fate Of Norns“ etwas gefehlt haben. Dieser Song ist ein Muss auf Livekonzerten.

„Hermod´s Ride To Hel-Loke´s Treachery Part I“ ist dann wieder Amon Amarth-typische Kost. Ein saubrutaler Mid-Tempo Stampfer, der durch seine grandiosen und erhabenen Melodien klingt wie von den Göttern selbst komponiert. Es gibt einfach keine andere Band auf unserem Planeten, die diese Würde und diesen Stolz der Wikinger so absolut perfekt intonieren kann und die dabei so glaubwürdig wirkt. Sie schaffen es immer wieder mit ihrer Musik Bilder von Schlachten, Drachenbooten und Göttersagen heraufzubeschwören und die Stimme von Johan donnert leidenschaftlich wie Odin höchstselbst.

„Gods Of War Arise“ geht klar als Nachfolger von „Victorious March“ durch. Ebenso episch und stolz, und von einer Atmosphäre umgeben, die man nicht in Worte fassen kann. In Winter Nights We Stand Glorious …. AND WITH ODEN ON OUR SIDE-WE ARE VCTORIOUS!“- Dieser Song hat das Zeug zu einer absoluten Livehymne. Ich sehe die Jungs schon ihre Trinkhörner schwenken, während das Publikum die Halle komplett auseinander nimmt. „Cry Of The Blackbirds“ und vor allem „Under The Northern Star“ stehen in der Tradition von Melodik-Hymnen wie „Across The Rainbow-Bridge“.Nur ist zumindest „Cry Of The Blackbirds“ im Grundtempo deutlich schneller. Dahingegen kann man bei „Under The Northern Star“ vom wohl melodiösesten Track der Bandgeschichte reden. Johann growlt hier mal wieder richtig, richtig tief, gibt dem beinahe balladesken Song die richtige Atmosphäre und sorgt für zentimeterdicke Gänsehaut. Man muss es gehört haben, um diese Genialität der 5 Schweden in Worte fassen zu können. „Prediction Of Warfare“ schließlich setzt einen würdigen Schlusspunkt unter eine der besten Veröffentlichungen des Jahres überhaupt. Bleibt nur noch das Warten auf die Tour im November und ein Gebet, das möglichst viel von diesem göttlichen Viking-Metal-Epos gespielt wird.

Autor: [Metalhat] 5/5 Punkte

EKTOMORF-INSTINCT

Mit „Instinct“ knallen uns die ungarischen Tribal-Thrasher von Ektomorf ihr neues Album um die Ohren, einen unglaublich geilen Wutbrocken, der mit „ Destroy“ mindestens gleichzieht, wenn er es nicht sogar übertrifft. Während „I Know Them“ auf dem Vorgänger erst nach einem eher ruhigen Intro in die Gänge kam, bricht „Set Me Free“ sofort gnadenlos nach vorn und macht alles platt, was den Fehler macht, sich ihm in den Weg zu stellen. Absoluter Killer bei Live-Konzerten. Dem stehen „Show Your Fist“ oder „Instinct“ in nichts nach. Was die Jungs an Energie verbreiten, ist nicht von dieser Welt.

Und was ich Ektomorf sehr hoch anrechne, ist die Tatsache, dass sie nicht einfach das ganze Album nur Stakkato-mäßig durchprügeln. Sie lassen auch Elemente einfließen, die auf „Destroy“ noch nicht vorhanden waren und „Instinct“ somit seine ganz eigene Identität verleihen. So versprüht „ The Holy Noise“ eine eher rockige Atmosphäre, während „United Nations“ mit einem sehr stimmungsvollen Intro aufwartet, dass aber nach einer Zeit natürlich trotzdem in den typischen Midtempo-Brecher übergeht, den man erwartet.

Dieses Album ist genau das, was ich und vermutlich auch zahllose andere von Ektomorf erwartet haben, nämlich von vorne bis hinten ein gnadenlos geiles Album voller Energie und Power. Grandios!

Autor: [Metalhat] 5/5 Punkte

THREAT SIGNAL-UNDER REPRISAL

Mit Under Reprisal hauen uns Threat Signal ein mörderisches Debut um die Ohren, das keine Gefangenen macht.

Schon der Opener „ Rational Eyes“ ist ein absoluter Brecher, der Fear Factory gehörig Konkurrenz macht und Arsch tritt von hier bis Malaysia. Was für ein Mördersong.Was für ein Drummer. Der Kerl zockt mit der Präzision einer Schweizer Atomuhr. Und ich dachte, es gäbe keine Nachwuchsdrummer vom Format Herrera oder Jordison mehr.

Während der gesamten Spielzeit frage ich mich, warum die neue Fear Factory nicht so klingen konnte. „As I Destruct“ ist ein perfektes Beispiel für dieses Album, pure Brachialität, gepaart mit ruhigen Momenten, die besonders durch die hammermäßigen Clean Vocals eine Wahnsinnsatmosphäre aufbauen.

Der zugegeben ziemlich dämliche Spruch „Eine Stimme zwischen Himmel Und Hölle“ passt hier wie die Faust aufs Nasenbein. Bei den Shouts fühle ich mich am ehesten noch an Phil Anselmo ( Ex-Pantera) oder Zoltan Farkas (Ektomorf) erinnert, während bei den Clean Vocals ganz klar Cristian Machado (Ill Nino) durchblitzt.

Spätestens jetzt wird klar, warum diese CD von niemand geringerem als Christian Olde Wolbers ( Fear Factory) produziert wurde, der dieser grandiosen Scheibe einen richtig fetten Breitwand Sound verpasst hat.

Es findet sich über die gesamte Spielzeit kein einziger Ausfall. Ob „Seeing Red“,oder „Faceless“. Jeder Track killt ohne Ende.

Diese Band muss schon Hunderte von Liveshows abgerissen haben, um so verdammt gut geworden zu sein.

Threat Signal lassen über die gesamte Spielzeit dieses wirklich superben Albums den Metal Hammer mächtigst kreisen.

Ich kann ihnen nur wünschen, dass sie mit Nuclear Blast im Rücken die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Wenn das so ist, können sich einige etablierte Metal-Acts verdammt warm anziehen.

Mit Threat Signal kommt das nächste große Ding der Szene um die Ecke. Garantiert!

Absoluter Wahnsinn!

Autor: [Metalhat] 5/5 Punkte

HEAVEN SHALL BURN-DEAF TO OUR PRAYERS

Nach eigenen Aussagen klangen Heaven Shall Burn in ihren Anfangstage wie Paradise Lost zu „Icon“-Zeiten. Jeder der die letzten drei Alben kennt, wird mit diesem Vergleich seine Schwierigkeiten haben. Vor allem wird er aber erleichtert sein, dass HSB diesen Weg nicht weiter verfolgten und sich voll und ganz dem Metalcore verschrieben haben. Zumindest bis 2004 konnte man das genauso stehen lassen. Doch dann, am 26.04.2004 schlug ein Komet ein, der die europäische Szene erbeben ließ. Der Name dieses Geschosses? Antigone, das dritte Album dieser Ausnahmeband und vor allen Dingen eine Scheibe, die nicht mehr nur Metalcore bot, sondern musikalisch schon beinahe perfekt arrangierten melodischen Deathmetal, der sich mit der Hardcore-Attitüde der Band zu einem Monster verband, das für viele Fans bis heute unerreichbar schien. Bis heute……?

Ja, denn endlich, am 28.08.2006 , nach über zweijährigem Warten, steht nun „Deaf To Our Prayers“ in den Läden. Was einem zuerst ins Auge sticht, ist das absolut geniale Cover, das den Titel und die Thematik perfekt wiedergibt. Nach diesem optischen Genuß folgt nun der musikalische.

Wer mit Klassik-Intros á la „Risandi Von“ gerechnet hat, wird hier enttäuscht. Es hat Heaven Shall Burn schon immer ausgezeichnet, dass sie sich konsequent weiterentwickelt haben ohne sich zu wiederholen.

Genau deshalb wird „Deaf To Our Prayers“ auch von „Counterweight“ eröffnet, einer der bisher brutalsten Attacken aus dem Hause HSB. Der Mix von Jakob Hansen steht dem von „Antigone“ in nichts nach. Im Gegenteil, die Gitarren stehen nun weiter im Vordergrund und lassen die Songs noch brutaler wirken. Die Rhythmusfraktion drückt den Song mit einer absolut unbändigen Wucht nach vorne und die Doublebase ist so gottverdammt schnell, als würde Drummer Matthias dein Nevenzentrum mit einem Presslufthammer malträtieren. Marcus steigt auch öfter als auf den vorherigen Alben stimmlich in den Keller und growlt als hätte er noch nie was anderes gemacht. Absoluter Wahnsinn. Einer der geilsten Songs der Bandgeschichte.

Das nachfolgende „Trespassing The Shores of Your World“ wird von einem fetten Growl eingeleitet. Hier wird gegroovt, bis die Eier glühen. „Profane Believers“ und „Stay The Course“ sind mörderische Geschosse, die live für ein Massaker sondersgleichen sorgen werden. Hell Yeah! Nach einer elektronischen Spielerei am Anfang steht mit „Of No Avail“ ein Song in der Tradition von „Numbing The Pain“ in den Startlöchern. Also eine melodische Hymne, emotional aber trotzdem noch brutal. Genial!

„Armia“ handelt von der aussichtslosen Schlacht polnischer Partisanen in Warschau 1944. Dieser Song vermag es, die Verzweiflung widerzuspiegeln, aber ebenso den unbeugsamen Mut der diese Schlacht volle 64 Tage dauern ließ. Eine Hymne für die Ewigkeit. Shouter Marcus schafft es immer wieder perfekt, die Emotionen des Songs wiederzugeben. Dieser Mann ist einfach einer der besten Shouter im Metalcore. „Mybestfriends.com“ ist ein Seitenhieb gegen die myspace.com-Generation, die sich lieber im Netz eine Scheinidentität aufbauen als ihr Leben zu leben. Fies und deftig as fuck! Der perfekte Abschluss findet sich in „The Greatest Gift Of God“, das vor allem durch seine melancholische Melodie begeistert. Die Kernaussage des Songs bringt Marcus sofort auf den Punkt. „False Prophets Rule Your Life!“

„Deaf To Our Prayers“ ist insgesamt deutlich schneller und auch roher als „Antigone“ ohne auf die Trademarks zu verzichten, die Heaven Shall Burn wahrscheinlich nicht nur in meinen Augen zur besten Metalcoreband Europas machen. Noch ein Album auf diesem Niveau und sie sind endgültig unsterblich. Grandios!

Autor: [Metalhat] 5/5 Punkte

PATH OF GOLCONDA-THE THRESHOLD DIARIES

Puh, erstmal tief durchatmen. Was Path Of Golconda hier auf ihrem zweiten Full-Lengthalbum abliefern ist ein mörderisch geiles Brett vor dem Herrn. Nachdem die 5 Jungs aus Oberhausen mit „Destination: Downfall“ im Underground mächtig Staub aufwirbeln konnten, warteten die Fans sehnsüchtig auf neues Material der deutschen Nachwuchshoffnung.

So einen Wahnsinnsmix aus richtig fiesem Thrash, Oldschool Deathmetal, Melodeath a la Amon Amarth und einigen Black Metal Anleihen gab es aus deutschen Landen schon viel zu lange nicht mehr zu hören. Um genau zu sein, seit „Destination: Downfall“ nicht mehr.

„Metropolis Rotting“ und vor allem die Uptempo-Granate „Serpent Gate“ polieren zu Beginn erstmal mit unglaublicher Gewalt das Fressbrett, bevor mit „Sunset and The Falling Leaves“ ein rund einminütiges Instrumental Raum zum Atmen lässt. Danach geht „Catafalque“ gleich nochmal so gut runter.

Das rund achtminütige „Promises In Stone And Fire“ kann man mit Recht als absolutes Highlight des Albums bezeichnen. Dieser Göttertrack hat einfach alles. Melodien, die sofort ins Ohr gehen, einen höllischen Drive, einen hymnischen und unverschämt eingängigen Chorus und Manuels sehr variable und vor allem saustark intonierten Mördervocals.

Genau diese sind ein Riesentrumpf den Path Of Golconda hier in der Hinterhand haben. Egal ob Thrash, Death oder sogar Hardcore, der Mann kann einfach alles. Mich würde mal interessieren, wie der bei cleanem Gesang wirkt. Und beinahe genausostark geht’s weiter mit „Another Hell Unearthed“, einem richtig fetten Groover mit ein paar herrlichen Thrash-Riffs. Mit „Foul Winds Through Utopia“ gibt’s ne richtig modern klingende Nummer die groovt wie nix gutes, mich aber von der Atmosphäre her stark an Arch Enemy erinnert.

Ich fasse mir immer wieder an den Kopf, wenn ich höre, wie verdammt gut und vor allem professionell die Jungs einem hier die Riffs und Melodien um die Ohren hauen. Vor allem, weil immer noch kein Label den Arsch hochgekriegt hat und den Jungs nen Deal angeboten hat. Was soll das? Die signen doch sonst jede dahergekommene Band. Warum dann nicht mal nen erstklassigen "Newcomer" wie die Jungs hier?

Für jeden Fan von schön brutalem Death/Thrash mit einer gesunden Menge Melodie besteht hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Und eigentlich auch für jeden anderen.

Autor: [Metalhat] 4.5/5 Punkte




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