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Hey Folkz,

Das hier sagt wikipedia.de zu Hardcore:

Hochburgen der Hardcore-Bewegung Anfang der 80er waren Los Angeles, San Francisco, Boston und Washington, D.C., zwei Jahre danach folgte auch New York. Urgesteine wie Minor Threat (aus denen später Fugazi hervorgingen), Black Flag, SSD, 7 Seconds, Bad Brains und Government Issue waren die Protagonisten.

In Deutschland folgten Anfang der 80er vor allem die Urgesteine Vorkriegsjugend, Chaos Z, Blut + Eisen, Bluttat, Inferno und zum Teil auch EA80, die alle einen massiven Einfluss auf die Verbreitung dieses Sub-Genres in Deutschland hatten. Mitte der 80er Jahre erblickten dann auch Bands wie die Skeezicks, Spermbirds oder Hostages of Ayatollah das Licht der Welt. Einige der bekannten Labels aus dieser Zeit sind Dischord Records aus Washington, SST, Touch and Go Records, aus Deutschland beispielsweise X-Mist und Lost&Found Records.

Entwicklung

Stilistisch entfernte sich diese zweite Punk-Generation schnell von den Wurzeln des britischen Punk der ersten Welle. Ging es zunächst noch darum, die "77er" an Massivität zu übertreffen, wurde vielen Künstlern das minimalistische Korsett der Stilmittel ("gerader" up-tempo-beat und die berühmten 3 Akkorde) bald zu eng. Eine ab Mitte der 80er Jahre stetig wachsende Zahl von Musikern suchte unter Beibehaltung einer gewissen Grund-Aggressivität des frühen Punks nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Von zentraler Bedeutung ist dabei die als Crossover bezeichnete konzeptionelle Öffnung gegenüber fast allen Spielarten der (Rock-)Musik. Da die Ergebnisse mit dem ursprünglichen Punk oft wenig zu tun hatten wurde nicht nur aus praktischen Gründen auf dessen explizite Erwähnung verzichtet und die Bezeichnung von Hardcore-Punk bewusst auf Hardcore (oder HC) verkürzt. Auf diese Weise verzeichnete Hardcore eine breite Ausdifferenzierung in diverse oft nur szene-intern bekannte Sub-Genres (Melodycore, Hatecore, Crustcore, New York Hardcore/NYHC, Straight Edge Hardcore, Thrashcore, Grindcore, Jazzcore, Noisecore, Emocore, Skacore, Post-Hardcore, Grunge, Metalcore), die in den späten 80er Jahren untereinander oftmals nur noch wenig gemeinsam hatten.

Straight Edge

Oft verbunden mit der Hardcore-Szene ist der Begriff Straight edge (SXE). Straight Edge wird von einigen unterschiedlich definiert. Eingeführt wurde der Gedanke von der amerikanischen Band Minor Threat mit dem gleichnamigen Song auf Ihrer ersten Veröffentlichung, die ihre Anhänger aufriefen: "Don't drink, don't smoke, don't fuck! At least you can fucking think!!". Anhänger der Straight Edge Philosophie legen den Gedanken allerdings verschieden aus. Wohl alle Anhänger lehnen Trinken (Alkohol), Rauchen sowie alle weiteren Drogen ab. Manche der Anhänger ernähren sich zusätzlich vegetarisch bzw. vegan, oder lehnen jede Form von sexuellem Kontakt, der ohne Liebe stattfindet, ab. Bekennt man sich zu Straight Edge, so soll das als "Commitment for Life" stattfinden. Der Straight Edge-Gedanke beinhaltet auch die Suche nach eigenen moralischen Grundsätzen und ein konsequentes Festhalten an diesen, auch gegen äußere und innere Widerstände (Zitate: Set your goals! Hold on to your morals! Be bold! Stand clear! Hold your ground! No compromise! etc.). Ein beliebtes Zeichen sich als Straight edge-Anhänger zu erkennen zu geben ist ein schwarzes "X" auf dem Handrücken. Ursprünglich wurde das schwarze X in Clubs verwendet um minderjährige Besucher zu markieren, so dass diese keinen Alkohol ausgeschenkt bekamen.

In den 1990er Jahren spaltete sich die übriggebliebene Hardcore-Szene musikalisch in zwei Gruppen: die New School, die den immer noch auf Punkrock basierenden Sound weiterentwickelte und sich bei allen Crossover-Techniken bediente, vor allem aus den Bereichen Metal, Noise und Emo, und die Old School, die den straighten, einfachen und schnellen Hardcore Punk der alten Bands wie Slapshot oder Youth of Today beibehielt oder wiederaufgriff.

Erwähnenswert ist auch die Entwicklung von Nazi-Hardcore, die sich in den späten 90ern den Begriff der linksradikalen New Yorker Hardcore-Band SFA "Hatecore" nutzbar machten und der Spielart von White Power-Musik eine weitere Unterart hinzugefügt haben. Dabei setzen sie besonders auf das Hass-Image, das wegen ihres eigenen Hanges zur Gewalttätigkeit als authentisch gilt. Die Aggressivität von Hardcore-Musik wird sowohl von Neonazis als auch von alternativen HörerInnen geteilt. In der neonazistischen Szene ist "Hate Core" indes zum Synonym für extremen Hass geworden, der mit einem starken Militanzfetisch einhergeht und sich gegen die bekannten Feindbilder richtet. Als Antwort der radikalen Linken wurde in der Folgezeit die Good Night White Pride-Aktion ins Leben gerufen.

Wenn ihr mich fragt, was für mich Hardcore ist, würde ich euch folgende Antwort geben.

Heftige. ehrliche Musik. Von der Attitüde her erinnerts oft a bissal an HipHop (würg). Aber Tatsache ist, dass Hardcore unverfälscht und voll auf die 12 geht und dir die Tatsachen gnadenlos ins Gesicht schreit. Im Hardcore gehts auch oft um Einheit und Respekt untereinander. Aber auf Konzerten gehts dermaßen krass ab, dass man sich da als Durchschnitts-Metalhead gar nicht in den Moshpit reintrauen kann ohne derartig auf die Fresse zu kriegen. Nichtsdestotrotz sind Bands wie Madball, Hatebreed, Icepick, Terror und Sick Of It All musikalisch dermaßen geil, dass man über sowas hinwegsieht.

Und solang die Kollegen Spaß dran haben, sollen ses machen, wie se wollen. Ich werd mich da net drüber aufregen

C-Ya




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